Mittwoch, 26. August 2009

TED Talk: Dan Pink on the surprising science of motivation

Dan Pink examines the puzzle of motivation, starting with a fact that social scientists know but most managers don't: Traditional rewards aren't always as effective as we think. Listen for illuminating stories -- and maybe, a way forward.



Dan Pink, Tom Peters, Martin Seligman und eine wachsende Zahl Menschen glauben, dass leben und arbeiten in der Flow Zone eine prima Idee ist. Da aber eine Vielzahl von Unternehmen noch immer auf "Zuckerbrot und Peitsche" steht und das mit dem Sog noch nicht verstanden hat, gibt es noch eine Menge zu tun und zu erzählen. Vor langer,langer Zeit warb DANONE mit: "Früher oder später kriegen wir euch alle!" (fast!)

Mittwoch, 12. August 2009

Mindblowing Stuff-Box und Mike Wesch

Es gibt Menschen, die das Talent besitzen, anderen verblüffend einfach, frische Perspektiven zu zeigen - ohne zu belehren oder besser zu wissen. Ich liebe dieses Talent, diese Art. Sie macht es mir leicht, neugierig zu sein und zu entdecken - selbst dort und gerade dort, wo ich mich gut auskenne. Und es sind diese Leute, die mit ihren Ideen, Argumenten, Verknüpfungen und Ein- und Ausblicken meine "Mindblowing Stuff-Box" bevölkern - und so viel Begeisterung, Freude und Energie in mein Tun und Leben bringen. Und weil das möglicherweise neugierig macht, will ich sie vorstellen - in einer Artikelreihe, verteilt über die nächsten Monate. Heute starte ich mit Mike Wesch, Leiter der Digital Ethnography Workgroup an der Kansas State University.

Auf Mike stiess ich vor rund 2 Jahren. Sein Web2.0-Video auf YouTube brachte mich auf seine Spur. Seine Art, seine Argumentation und sein Ansatz haben mich von Anfang an begeistert und so wurde er schnell wichtiger "Lieferant" meiner Mindblowing Stuff-Box. In seinem Vortrag auf dem Personal Democracy Forum (Ende Juni 09) stellte Mike Wesch einen ganzen Strauss verblüffender Argumente, Beobachtungen und Folgerungen vor. Schauen Sie die Lecture an!


Sonntag, 2. August 2009

ZwischenReport - WWGD?-Session 4 - Newlearning

Die 4.WWGD?-Session zu Newlearning und Freshly Blended entwickelte intensive Gespräche (wie erwartet), triggerte ein ganzes Bündel experimenteller Ideen und ergänzender Themen, die es zu erkunden galt und noch gilt. So verlängert sich die 4.Session in die WWGD?-Session 4b am 15. August 09 und damit der ThemenReport dazu auch.

Als Intermezzo, hier 2 TED-Talks zum Thema und Kays Thesen zu Freshly Blended 2.0.

Gever Tulley teaches life lessons through tinkering
Gever Tulley uses engaging photos and footage to demonstrate the valuable lessons kids learn at his Tinkering School. When given tools, materials and guidance, these young imaginations run wild and creative problem-solving takes over to build unique boats, bridges and even a rollercoaster!





Ken Robinson says schools kill creativity
Sir Ken Robinson makes an entertaining and profoundly moving case for creating an education system that nurtures (rather than undermines) creativity.


Mittwoch, 8. Juli 2009

4.What Would Google Do?-Session am 19. Juli 2009

Neues Lernen: Elegante Organisation, Zusammenarbeit und Links“ bildet den Fokus für die 4. WWGD?-Session am 19.Juli 2009. Das Thema steht markiert auf meiner Agenda. Die 4.Session ist nun eine gute Gelegenheit Jeffs „What Would Google Do?“-Brille diesem Thema und einem Tisch kreativer Geister aufzusetzen - Ideen vernetzen, Modelle entdecken und Verbindungen herstellen. Kay von curious minds® stellt mit die erweiterten Freshly Blended 2.0-Thesen als Intro vor. Neben Jeff Jarvis will ich ein paar Eckpunkte von George Siemens, die „6 Aibilities“ von Dan Pink und Clay Shirkys „Here Comes Everybody“-Ideen dazumischen. Hintergrund: Im Curious Minds®-Team provoziert uns das Gap zwischen den schönen Worten vom „neuem Lernen“ und der gelebten, überstrukturiert und überkontrolliert Praxis schon länger. Gutgemeinte Lernprogramme und didaktisch aufgeräumte Lernumgebungen schaffen die Illusion unbedingter Wahrheiten – und ignorieren so leicht die Bedingungen und Verwirrungen der sozialen und wirtschaftlichen Realitäten. Versteckt hinter abstrakten, verkomplizierenden Konzepten entmündigen und demotivieren wir mehr, fördern falsche Gewissheit und Gedankenlosigkeit. Es bleibt wenig Platz Fähigkeiten, sich in einer dynamischen Welt zu orientieren zu entwickeln und die Lust am Zusammenarbeiten und Entdecken zu entwickeln. Neben vielen Eitelkeiten leiden wir deshalb vor allem unter einem Mangel an konzeptioneller Intelligenz und hier sind wir wieder bei der 4.WWGD-Session und der Suche nach Eleganz.




Dienstag, 30. Juni 2009

In a world of free, everyone can play!

Seth Godin bringt es im aktuellen Post auf den Punkt: In a world of free, everyone can play! Es ist ein Thema, dass ich in den letzten Wochen mit einer Reihe von AgenturChefs, Journalisten, Consultants und Trainer diskutiere - und kaum einer will es sehen und schon gar nicht akzeptieren. Augen zu und durch wird nicht viel helfen. Wir brauchen mehr konzeptionelle Intelligenz und kreative Lust. DMMK09: Auf dem Podium wichtige Vertreter der multimedialen Agentur- und Marketingwelt. Einer denkt laut in die Runde: “Konsequent gedacht brauchen uns unsere Kunden nicht mehr!”- Huhi! -Aber keine Panik! Das Podium klärt die Situation rasch und souverän: “Nein, ganz und gar falsch. Die brauchen uns jetzt noch mehr!” Motto: Falls es dunkler wird, singen wir etwas lauter! Seth sieht die Welt anders! Jeff Jarvis, Clay Shirky, Chris Anderson usw. sehen die Welt anders!

Jeff Jarvis erweitert die Perspektive - aktuell passend - in Googel on Googel.
Für sehr viele Menschen wird die Welt sehr viel anders. Einige singen lauter, bleiben sitzen und gewinnen dennoch. Ein paar Dinos überleben immer. Vielleicht ist das “Ding”, dass immer mehr gleichzeitig gilt.

Mittwoch, 24. Juni 2009

WWGD?-Session 3: Bunte Aussichten!

Die 3. WWGD?-Session entwickelte sich überraschend. Sie uferte aus, verteilte ich über Tage und Wochen, Stuttgart und Berlin, forderte "Ausfallschritte". Google Wave, Twitter und iranische Realitäten, Clay Shirky, eine kleine, inoffizielle Umfrage und 12 umfangreichere Interviews verlängerte unsere 3h-Session auf 3 Wochen. Ergebnis:Einsichten, Aussichten und Ansichten. Es gibt viel zu entdecken, zu lernen und neu zu bewerten. Es sind viele Fragen neu und offen. Ingvar Kamprad, IKEA meinte einst: Wundervolle Zukunft! Das meiste ist noch nicht getan! Das gilt heute mehr den je!









Teil 3-1: Google Wave und seine Möglichkeiten bewegte und begeisterte uns am 05.Juni in Stuttgart - und füllte die Themenliste, so dass wir die Session verlängerten und Teil 3-2 am Rande der DMMK in Berlin fortsetzten.

Clay Shirky
war als Keynote Speaker des DMMK 09 anwesend, wir nutzten das frech und integrierten ihn freudig in unsere Session. Clay wies auf die "kleinen Dinge" hin, lieferte wunderschöne Argumente und überzeugte uns, dass sich die "Dinge" radikaler, aber oft unmerklicher ändern als gedacht: Der gekochte Frosch_Effekt! Gemeinsam haben wir dann verschiedene Perspektiven ausprobiert - mit dem Ziel dadurch rascher Chancen und Möglichkeiten einer Idee und eines Projektes darstellbar oder besser vorstellbar zu machen. Die Resultate stelle ich in den SommerPosts vor. Ebenfalls an der DMMK startete ich eine kleine, inoffizielle Umfrage zu Google Wave. Knapp 40 Gesprächspartner; 38 Keine Ahnung, 1 Zufallstreffer, 1 Wave-Versteher. Aber das ist ein eigenes Post wert: über Domainenverhaftung und eben - langsam garende Frösche! Nach Berlin folgte in Stuttgart Teil 3-3 der Session - und am Ende - mitten im Gespräch - wussten wir einen Haufen Ideen, Fragen und Aussichten mehr. Was folgt jetzt? In den nächsten Wochen weitere Kommentare zur Session3, weitere WWGD-Sessions hier und dort, live und im Web, weLabs mit unterschiedlichsten Partnern, über unterschiedlichste Grenzen hinweg und zu vielfältigsten Fragen. Dann weiter bloggen, remixen und mitmischen, lernen, teilen, sich inspirieren, zu hören, ausreden, neuerfinden, ausprobieren…

Sonntag, 24. Mai 2009

WHAT WOULD GOOGLE DO?-SESSION 03

Jeff Jarvis freut sich, dass wir seine Idee “Was würde Google tun?” in mit unterschiedlichstem Fokus in diversen Konstellationen und Formaten diskutieren, entwickeln und realisieren. Es geht um Zusammenarbeit, Vertrauen, elegante Organisationen und auf den Kopf gestellte ökonomische Glaubenssätze - gute Themen für den Sommerfahrplan:  Gespräche, Labors, Salons, Lectures, Talks, short|cuts und mehr. 




Die nächste Session ist am 05. Juni 09, wieder live, in kleiner Runde, bei uns im Schrödinger: “What Would Google Do?-SESSION 03 | Social Business. Wir reporten auf Slideshare, berichten in den Blogs und bereiten das nächste methodikLabor für Ende Juli 09 vor. Ich freue mich auf die Gespräche.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Alex Tabarrok on TED about how ideas trump crises

The "dismal science" truly shines in this optimistic talk, as economist Alex Tabarrok argues free trade and globalization are shaping our once-divided world into a community of idea-sharing more healthy, happy and prosperous than anyone's predictions.







Perhaps the appeal of economics in the blogosphere was not pre-ordained from its representation in the bestseller lists (the Freakonomics phenomenon notwithstanding). But economists have taken the internet by storm, and Alex Tabarrok is one of the hottest -- along with co-author Tyler Cowen, their blog marginalrevolution.com is one of the most popular on the web, generating a forest of links and kudos from the mainstream press, including the Wall Street Journal.

Tabarrok's fascinations include the intersection among economics, law and public policy -- examining questions such as how race and poverty affect the outcome of jury trials. Tabarrok is also the Director of Research for the Independent Institute, an assistant editor for theIndependent Review, and an Associate Professor of Economics at George Mason University.

"Marginal Revolution was one of the first of its ilk in 2003 because “we saw there was a scarcity of excellent economics blogs and thought we could make our mark,” Cowen says. And they have: It often ranks first or second among economics blogs on Schiff’s Web site, along with Freakonomics."

richmondfed.org

Montag, 18. Mai 2009

Nachhaltigkeit als Geschäftsmodell

Ein Vorteil bringt die aktuelle Krise. Sie verunsichert, stellt in Frage und schafft etwas Raum für andere Perspektiven. So können wir uns leichter auf die Veränderungen einlassen - und was lange im Verborgenen sich entwickelte, kann jetzt den Durchbruch wagen. Ich will diese Themen in den kommenden Monaten fokussieren: Ideen, die verändern! Initiativen, die durch unternehmerische Verantwortung Innovationen ermöglichen! Es gibt viele gute Geschichten und Beispiele, die inspirieren - mit Ray Anderson starte ich ( TED Conference 2009 - Longbeach Calfifornien):







Ray Anderson is the founder of Interface, the company that makes those adorable Flor carpet tiles (as well as lots of less whizzy but equally useful flooring and fabric). He was a serious carpet guy, focused on building his company and making great products. Then he read Paul Hawken's book The Ecology of Commerce. Something clicked: with his company's global reach and manufacturing footprint, he was in a position to do something very real, very important, in building a sustainable world.

Anderson focused the company's attention on sustainable decisionmaking, taking a hard look at suppliers, manufacturing processes, and the beginning-to-end life cycle of all its products. (For example: If you can't find a place to recycle a worn or damaged Flor tile, Interface invites you to send it back to them and they'll do it for you.) They call this drive Mission Zero: "our promise to eliminate any negative impact our company may have on the environment by the year 2020."


Mittwoch, 13. Mai 2009

Freshly Blended

Curious Minds setzt neue Formate um, interpretiert bestehende Ansätze, um Raum für erweiterende Perspektiven zu schaffen. Dabei ist Newlearning eines der Felder auf die sich die Neugierde fokussiert. Katrin Steglich hat Curious Minds initiiert, mir ist der Erfolg und die konsequente Weiterentwicklung von Curious Minds zum Anlegen geworden. Zum 10 Bildungskongress der Know How AG am 15. Mai 2009 hat Katrin mit Freshly Blended - Lernen 2.0 provozierend zum Thema gemacht.

Samstag, 25. April 2009

John Wooden bei TED

With profound simplicity, Coach John Wooden redefines success and urges us all to pursue the best in ourselves. In this inspiring talk he shares the advice he gave his players at UCLA, quotes poetry and remembers his father's wisdom.

"Coach Wooden is a humble, private man who has selflessly given up his life to make other people’s lives better ... John Wooden gave us the necessary tools to overcome the adversity and obstacles that he knew from the beginning would always be in our way. He taught us to find a source of motivation to inspire us to ever higher levels of preparation and work."
Bill Walton

Coach Wooden läßt uns fühlen, dann verstehen: Erfolg ist viel mehr als Siegen! Ein schöner, ein inspirierender TED-Talk (TED2009).

Samstag, 18. April 2009

Matthew Childs: Hang in there! 9 life lessons from rock climbing

9 Tipps für den Alltag aus der Perspektive des passionierten Bergsteigers Matthew Childs. Der Talk wurde an der diesjährigen TED University aufgezeichnet. Ich liebe diese kleinen Lektionen, weil sie einfach wirken!

Freitag, 3. April 2009

re:publica'09 - Fazit: Das Web ist mehr als viele glauben!




re:publica 09-trailer von hobnox

ber die re:publica’09

Zwischen Kultur, Medien, Politik und alltäglich genutzter Technik: Vom 1. bis 3. April 2009 treffen sich in Berlin Blogger und andere Netzbewohner zur re:publica’09. Das Konferenz-Motto “Shift happens” (”Veränderung passiert”) steht für den rasanten Wandel des Mediensystems: Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. Web-2.0-Anwendungen entwickeln sich zu Selbstläufern.

Von Kunst, Medien und Kultur über Politik und Technik bis zu Entertainment bietet die re:publica’09 ein breites Themenspektrum rund um die digitale Gesellschaft.

Freitag, 27. März 2009

Zukunftsfähig: Kinder in der Stadt - stuttgart|salon am 27.März 09



Thema des stuttgart|salons - Chancen: Kinder bewegen eine Stadt, machen sie lebendig und kreativ, wenn sie sich bewegen können. „Kinderstädte“ zeigen Lebens- und Spielräume, die inspirieren, sie fördern soziale Kontakte, Vertrauen und Kooperation, lassen Raum für Phantasie, Staunen und Experimente, sind überdurchschnittlich innovativ, grün, erfolgreich und zukunftsfähig. Stuttgart hat das Potential dazu. Das zeigte der 1. stuttgart|salon – doch viele Schätze sind im Verborgenen, die es zu entdecken, zu vernetzen und zu entwickeln gilt.
Kinder in die Stadt heißt: „Mach Eltern-sein leicht!“ – vielfältige Kinderbetreuungsformen, Förderung kinderfreundlicher Unternehmen und flexibler Arbeitsformen. Die flexible Stadt ist die konstruktive und kreative Antithese zum flexiblen, heimatlosen Menschen. Es gilt, die Stadt als Spielplätze und Lebensräume zu gestalten, die Kinder mögen und Erwachsene lieben.
Was tut sich dazu in Stuttgart? Welche Ideen und Lösungen leben hier? Wie können Tempo und Kreativität gefördert werden? Wie zukunftsfähig wollen wir Stuttgart? Und was bedeutet das für die Menschen die hier leben? Richard Florida meint, dass die Entscheidung über den Ort an dem wir leben gerade in der globalisierten Welt immer entscheidender wird.

Freitag, 6. Februar 2009

TED2009Talk: Bill Gates unplugged



Bill Gates hopes to solve some of the world's biggest problems using a new kind of philanthropy. In a passionate and, yes, funny 18 minutes, he asks us to consider two big questions and how we might answer them.

It's TED's 25th anniversary.














Gather the world's leading thinkers and doers, offer them four days of rapid-fire stimulation, and what's the result? Unexpected connections. Extraordinary insights. Powerful inspiration.

TED2009 findet diese Woche statt. Vor 25 Jahren startete die Initiative. Heute ist TED - für mich- einer der wichtigsten Impulsgeber und Basis für viele weitere Initiativen und Aktionen. Ich liebe TED!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Du bist Stuttgart! -GOOD NEWS Januar 09


Die GOOD NEWS berichteten in ihrer Januar-Ausgabe über den stuttgart|salon. Jetzt auch in ihrer Online-Ausgabe.

Sonntag, 28. Dezember 2008

50 Erfolgsmodelle – oder weshalb die komplexen Management-Tools scheitern und nur die Plug-ins kinderleicht funktionieren


Mikael Krogerus und Roman Tschäppeler haben ein kleines schwarzes Büchlein mit dem Titel 50 Erfolgsmodelle – Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen zusammengestellt. Erschienen ist es bei Kein+Aber und es trifft den Nagel auf den Kopf.
Anfang 2008 wies St.Gallen mit seiner Langzeitstudie nach, dass nur jede 2 hochgelobte Management-Technik in der täglichen Praxis überhaupt funktioniert und einem die Qualität der Ergebnisse grundsätzlich nicht euphorisch macht.

Interessant fanden wir, dass darunter Methoden und Verfahren waren, die sehr wohl brauchbare bis exzellente Ergebnisse lieferten, wenn sie von kompetenten Beratern und Moderatoren begleitet wurden. Ich habe 42 teilstrukturierte Interviews mit Vorständen, Geschäftsführerinnen und Manager großer Einheiten geführt. Erkenntnis daraus: Neben der Führung eines Unternehmens bleibt wenig Raum (und letztlich entsteht wenig Bedarf) um Expertise für komplexe Strategie- und Entscheidungstools zu entwicklen. Hier liegt der Knackpunkt. Die Werkzeuge entwickeln nur in ihrer kompetenten Anwendung die erwünschte Wirkung, teilbeherrscht schaden sie eher.

Aber was funktionert dann: Kleine, einfache Heuristiken, 3-Schritt-Techniken, 5-Punkte-Checks gepaart mit dem Wissen, das simple Tricks sind, die weder alles lösen noch erklären. Ich nenne sie: Plug ins - wie die kleinen Hilfsprogramme, die Sie in ihrern Internetbrowser einbinden und die ihnen (oft) das Leben etwas leichter machen. Sie sind schnell integiert und leicht zu entfernen.

Das Büchlein von Krogerus und Tschäppeler bietet eine ganze Plug in-Sammlung. Und eben weil die Studie aus St.Gallen bescheiden macht und die Interviews klarstellen, dass das Wirksame im Kleinen zu finden ist, begeistert mich das kleine Hanbuch - habe es vielen unseren Partnern und Kunden zum Jahreswechsel geschickt. Ich empfehle es Ihnen.

Sonntag, 14. Dezember 2008

stuttgart|salon - 1 Jahr, 1 Monat, 1 Tag - Stadtgespräche


Wer ist Stuttgart? Und was bedeutet das für die Menschen, die hier leben? In Anlehnung an den Literarischen Salon vergangener Tage lebt der Stuttgart Salon von freiem Gedankenaustausch und der Diskussion in kleiner Runde. Er ist ein exploratives Format auf der Suche nach Fragen und Themen, die verknüpft neue Ansätze der Zusammenarbeit und konkrete Lösungen bieten.



Nächster stuttgart|salon: Zukunftsfähig: Viele Kinder in der Stadt - 27. Februar 2009

Kinder bewegen eine Stadt, machen sie lebendig und kreativ, wenn sie sich bewegen können. „Kinderstädte“ zeigen Lebens- und Spielräume, die inspirieren, sie fördern soziale Kontakte, Vertrauen und Kooperation, lassen Raum für Phantasie, Staunen und Experimente, sind überdurchschnittlich innovativ, grün, erfolgreich und zukunftsfähig. Stuttgart hat das Potential dazu.



Die Curious Minds® Stadtgespräche sind neue Formate der Stadtentwicklung mit veränderten Dramaturgien gekoppelt mit konsequentem Einsatz elektronischer Kommunikation und technischen Möglichkeiten. Stadtentwicklung, die kreativ, wertschätzend und grenzüberwindend die Ideen und Lösungen verbindet, Chancen betont und dabei unterscheidlichste Menschen ins Gespräch bringt. Das Konzept basiert auf den Forschungen des Teams um Richard Florida (Who's your City?, 2008) und der Aktionsforschung und den FormatExperimenten zu konstruktiven und wertschätzenden Kommunikationen und Lernprozessen in diversen Gruppen durch das Curious Minds-Team um Katrin Steglich und Thomas Staehelin (Berlin, Pretoria, Johannesburg 2006-2008).

curious minds®

Montag, 3. November 2008

stuttgart | salon - Zukunftsgespräche in der Gegenwart

stuttgart | salon: Zukunftsgespräche in der Gegenwart. Die Welt besser zu machen, ist nicht eine einmalige Entscheidung, sondern eine tägliche Übung mit viel Irrtum und Neuanfang. Sie ist Chance und Raum für neue Existenz, positive Geschäfte, leidenschaftliche Berufe, kollaborative Experimente, die Innovation realisieren und Zukunftsfähigkeit schaffen. Gespräche machen den Anfang. Who's your city? Wer ist Stuttgart? Und was bedeutet das für die Menschen, die da leben? 1 Jahr, 1 Monat, 1 Tag Zeit viele Zukunftsgespräche in der Gegenwart zu beginnen. stuttgart-salon.blogspot.com hält den roten Faden.